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„Wir lernen, auf großen Wellen zu surfen“

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Ein Gespräch mit Andreas Sennheiser über Resistenz, Kundennähe und die Zukunft der Audiowelt in Zeiten permanenter Veränderung. 

Herr Sennheiser, dieses Interview führen wir – nach dem Wechsel Ihres Bruders in den Vorsitz des Verwaltungsrats – erstmals mit Ihnen allein als CEO. Wie erleben Sie diese neue Rolle?

Andreas Sennheiser: Wir erleben gerade nicht nur einen Wechsel an der Spitze, sondern eine Transformation des gesamten Unternehmens. Unsere Kund*innen denken heute vor allem in Anwendungen und sie erwarten ein einfaches und konsistentes Kundenerlebnis von uns. Unsere Strategie greift diese Anforderungen bereits auf – nun haben wir auch unsere Organisationsstruktur entsprechend angepasst: Wir haben unsere bisherigen Business Units Pro Audio und Business Communication zusammengeführt, arbeiten künftig stärker funktional und schaffen neue Formen der Zusammenarbeit. Das betrifft Governance-Modelle genauso wie Entscheidungswege und die Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsrat.

Ich empfinde das als eine sehr spannende Phase. Dadurch verändert sich natürlich auch meine Funktion und ich freue mich, in meiner neuen Rolle gestalten zu können – gerade, weil es nicht nur für mich, sondern für das gesamte Unternehmen eine neue Situation ist.

Wie hat sich die Zusammenarbeit mit Ihrem Bruder Daniel verändert?

Andreas Sennheiser: Das ist ein Prozess für uns beide. Was wir beibehalten haben, ist eine seit über zehn Jahren gut etablierte Praxis: Wir nehmen uns einmal im Monat bewusst einen ganzen Tag Zeit füreinander, um viele Dinge zu besprechen und abzugleichen. Das ist nach wie vor sinnvoll – nicht nur für die inhaltliche Abstimmung, sondern auch, um sicherzustellen, dass die persönliche Nähe bestehen bleibt. Diese Nähe hat unsere Zusammenarbeit immer stark geprägt und unser Modell als Doppelspitze überhaupt erst möglich gemacht.

Gleichzeitig ergeben sich durch unsere unterschiedlichen Rollen natürlich auch Veränderungen. Früher hatten wir als Co-CEOs dieselbe Flughöhe bei allen Themen. Heute geht es stärker darum, welche Themen wann und wie tief gemeinsam betrachtet werden. Das entwickelt sich Schritt für Schritt und vermutlich wird dieser Prozess auch nie ganz abgeschlossen sein.

Lassen Sie uns einen Blick zurück auf das vergangene Geschäftsjahr werfen. 2025 war wirtschaftlich und geopolitisch betrachtet erneut ein herausforderndes Jahr. Wie ordnen Sie das Jahr für Sennheiser ein?

Andreas Sennheiser: Ein zentrales Stichwort ist für mich Resilienz. Wir haben früh verstanden, dass die aktuelle Dynamik in unserer heutigen Welt keine vorübergehende Phase ist. Der Sturm geht nicht vorbei – man muss lernen, damit umzugehen. Umso wichtiger war für uns, trotz eines herausfordernden Umfelds mit geopolitischen Verwerfungen und eines Umsatzrückgangs von knapp 6 Prozent unsere Schlüsselprojekte voranzutreiben und konsequent weiter zu investieren. Dazu gehören neben der organisatorischen Transformation des Unternehmens auch unsere SAP-Einführung oder unser Ecosystem Spectera.

Gerade in schwierigen Zeiten besteht die Gefahr, in eine Art Schockstarre zu verfallen. Entscheidend war für uns deshalb, handlungsfähig zu bleiben und gleichzeitig unseren Kund*innen weiterhin zuverlässig exzellente Audioerlebnisse zu bieten.

„Der Sturm geht nicht vorbei – man muss lernen, damit umzugehen.“
- Andreas Sennheiser

Wie hat sich das Geschäft in den einzelnen Regionen entwickelt?

Andreas Sennheiser: Wir sehen weltweit eine starke Konsolidierung der Märkte. Große Anbieter werden größer und stärker, sehr spezialisierte Anbieter finden ihre Nische. Besonders im mittleren Marktsegment steigt dadurch der Wettbewerbsdruck deutlich. Das wirkt sich auch auf viele unserer Kund*innen aus – insbesondere in den USA – und führt insgesamt zu einem sehr dynamischen Wettbewerbsumfeld.

In AMERICAS haben wir 142,6 Millionen Euro erzielt – ein Minus von rund 5 Prozent. Der Wettbewerbsdruck ist dort am stärksten zu spüren, weil das der größte konsolidierte Markt ist. Die aktuellen politischen Rahmenbedingungen und die wirtschaftliche Unsicherheit haben das Kaufverhalten der Kund*innen spürbar gebremst. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass der amerikanische Markt nach dieser Konsolidierungsphase zurückkommt – gerade im Bereich Broadcast und Immersive Audio sehen wir dort große Chancen. EMEA war erneut unsere stärkste Region, mit einem Umsatz von 215,8 Millionen Euro. Den Rückgang von rund 7 Prozent sehen wir vor allem als Spiegelbild des schwachen gesamtwirtschaftlichen Umfelds in Europa. In APAC haben wir 104,7 Millionen Euro umgesetzt – ein Rückgang von rund 4,5 Prozent, aber mit einem deutlichen Ausreißer nach oben: Indien. Dort haben wir nach vielen Jahren intensiver Investitionen in Infrastruktur die nächste Entwicklungsstufe erreicht – hin zur Technologisierung von Universitätsgebäuden, öffentlichen Einrichtungen, Unternehmensstandorten. Die Investitionsbereitschaft ist enorm und macht Indien zu einem unserer spannendsten Wachstumsmärkte.

Sie haben 2025 außerdem entschieden, den Americas Regional Hub nach Nashville zu verlegen. Warum war das der richtige Schritt und was verändert sich dadurch konkret für Ihre Kund*innen sowie Partner vor Ort?

Andreas Sennheiser: Nashville ist heute einer der wichtigsten Kreativ- und Produktionsstandorte der amerikanischen Musikindustrie. Wenn man verstehen will, wie Kund*innen arbeiten und kreativ werden, muss man Teil dieser Welt sein. Gleichzeitig sitzen dort viele unserer wichtigsten Partner. Für uns bedeutet die Nähe einen großen Vorteil: Wir können Produkte testen, während unsere Kund*innen proben. Wir können ihnen Prototypen zur Verfügung stellen, die Produkte auf ihre Bedürfnisse zuschneiden und Service innerhalb von 24 Stunden anbieten. Wir werden stärker Teil der Community; dadurch entsteht eine viel engere Form der Zusammenarbeit.

Was hat – in der Gesamtschau – besonders geholfen, stabil durch das Jahr 2025 zu kommen?

Andreas Sennheiser: Sicher der Zusammenhalt im Unternehmen – aber auch die Motivation, die aus technologischen Fortschritten entsteht. Wenn Teams sehen, dass Innovationen im Markt funktionieren und Kund*innen begeistern, erzeugt das eine enorme Energie. Ein schönes Beispiel dafür: Die Crew von Ed Sheeran wollte eigentlich nur die In-Ears von Spectera nutzen. Wir haben dann einfach für ein Wochenende einen Prototypen unseres SKM-Handmikrofons dazugegeben, um Feedback zu sammeln. Die Reaktion war kurz und bündig: „Ich habe kein Feedback, aber ich behalte das Mikro.“ Dann hat Ed Sheeran diesen Prototypen im strömenden Regen bei einem zweieinhalb Stunden langen Konzert eingesetzt – und das Produkt einem echten Härtetest unterzogen. Ab da war es auf Welttournee. Solche Momente schaffen Stolz und Vertrauen innerhalb des Unternehmens.

2025 hat Sennheiser sein 80-jähriges Bestehen gefeiert. Was nehmen Sie aus diesem Jubiläumsjahr mit?

Andreas Sennheiser: Es ist immer schwierig, in einem Jahr mit so vielen Highlights das eine herauszupicken. Immer wieder beeindruckend ist für mich zu sehen, wie stark unsere Innovationskraft auch nach 80 Jahren noch ist. Das Jubiläumsjahr war nicht nur ein Rückblick auf unsere Geschichte, sondern vor allem ein Blick nach vorne. Ein zentrales Highlight war sicher Spectera. Der Marktstart und die Resonanz darauf haben gezeigt, welches Potenzial in dieser Technologie steckt. Das Ecosystem ist exemplarisch dafür, wie wir in Zukunft arbeiten wollen. Gleichzeitig war auch unser neuer Ansatz im Kund*innendialog prägend. Wir arbeiten heute noch enger und unmittelbarer mit unseren Kund*innen zusammen und entwickeln Innovationen gemeinsam mit ihnen weiter. Intern haben wir in vielen Ländern lokale Feiern für unsere Mitarbeitenden und Schlüsselkund*innen organisiert. In der Wedemark haben unsere Kolleg*innen selbst ein großes Sommerfest auf die Beine gestellt – mit Bands aus der Belegschaft, toller Atmosphäre. Und wir haben einige besondere Jubiläumsprodukte auf den Markt gebracht – ein goldenes MKH 416 und einen HD 25 in Ruby Red. Das alles hat sehr schön gezeigt, wie viel Leidenschaft und Identifikation in diesem Unternehmen steckt.

„Wir arbeiten heute noch enger und unmittelbarer mit unseren Kund*innen zusammen und entwickeln Innovationen gemeinsam mit ihnen weiter.“
- Andreas Sennheiser

Mit Spectera haben Sie eine der wichtigsten Innovationen der vergangenen Jahre vorgestellt. Was macht diese Technologie so bahnbrechend?

Andreas Sennheiser: Ich vergleiche Spectera oft mit dem Schritt vom Tastentelefon zum Smartphone. Solange man noch ein Tastentelefon hatte, konnte man sich kaum vorstellen, was ein Smartphone eigentlich alles bietet. Es geht nicht nur um ein neues Produkt, sondern um einen ganz neuen Ansatz: eine Plattform, die nie am Ende der Möglichkeiten angelangt ist.

Über Jahrzehnte hinweg war der Übertragungsstandard in der Drahtlostechnik nahezu unverändert. Mit Spectera haben wir ihn erstmals neu erfunden – und das eröffnet nicht nur neue Möglichkeiten für Audio, sondern auch für Datenübertragung und digitale Workflows bei Live- und Broadcast-Produktionen. Neue Funktionen können per Software ergänzt werden, ohne dass Kund*innen auf die nächste Gerätegeneration warten müssen. Dadurch verändert sich auch die Beziehung zu unseren Kund*innen grundlegend. Über einen eigens eingerichteten Discord-Kanal sind beispielsweise inzwischen mehr als 500 Kund*innen direkt mit uns im Austausch. Ihr Feedback fließt unmittelbar in die Priorisierung unserer Entwicklungen ein. Neue Funktionen kommen in kurzen Zyklen. Das ist eine völlig neue Dynamik.

Spectera wurde über mehr als zehn Jahre entwickelt. Was braucht es als Unternehmen, um eine solche Innovationsleistung durchzuhalten?

Andreas Sennheiser: Für eine langfristige Innovationsleistung braucht es eine klare Vision – und sicher auch eine gewisse Portion Sturheit, dass man etwas hinkriegt, was bisher noch keiner hinbekommen hat. Wenn man technologisches Neuland betritt, funktioniert nicht alles sofort. Dazu braucht es die Bereitschaft, langfristig zu investieren. Als unabhängiges Familienunternehmen können wir Technologien entwickeln, von denen wir überzeugt sind, auch wenn sich der wirtschaftliche Erfolg nicht kurzfristig einstellt. Genau diese langfristige Perspektive ist für uns ein großer Vorteil – auch wenn sie mit einem gewissen Risiko verbunden sein kann.

„Für eine langfristige Innovationsleistung braucht es eine klare Vision – und sicher auch eine gewisse Portion Sturheit.“
- Andreas Sennheiser

Auch der Bereich Mobility entwickelte sich 2025 dynamisch weiter. Welche strategische Rolle spielt dieser Bereich für Sennheiser?

Andreas Sennheiser: Bei Mobility muss man zunächst einen kurzen Blick aufs Geschäftsmodell werfen: Durch unser Lizenzgeschäft kommen die Umsätze in der Regel mit einem Verzug von ein bis zwei Jahren von der eigentlichen Projektarbeit. Insofern spiegelt die dynamische Entwicklung des Bereichs vor allem die Erfolge der Projekte des Vorjahres wider. Das Team entwickelt dabei permanent neue Projekte – neben smart arbeiten wir auch mit Morgan und CUPRA zusammen – das sind starke Marken, die unsere Technologie ins Fahrzeug bringen. Im Automobilbereich verändert sich gerade grundlegend die Frage, was Menschen während der Fahrt eigentlich tun wollen – insbesondere mit Blick auf autonomes Fahren. Die Flexibilität, jedem einzelnen Sitz seine eigene Audiowelt zu geben – der eine telefoniert, der andere hört Musik, hinten läuft ein Film – dieses Zoning wird zu einer zentralen Funktion im Fahrzeug. Gleichzeitig steigt der Bedarf an intelligenten Softwarelösungen, die mit weniger Hardware ein besseres Klangerlebnis ermöglichen – was direkt die Reichweite von Elektrofahrzeugen verbessert. Das macht Mobility für uns strategisch sehr spannend.

Sie haben auch 2025 weiterhin rund zehn Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert. Warum ist das gerade in schwierigen Zeiten so wichtig?

Andreas Sennheiser: Technologie bleibt die Grundlage unserer Wettbewerbsfähigkeit. Aber entscheidend ist heute, wie gut sich Lösungen in die Realität unserer Kund*innen integrieren. Deshalb denken wir Innovation zunehmend als Zusammenspiel aus Hardware, Software und Services. Unsere Aufgabe ist es, Lösungen zu entwickeln, die sich flexibel an unterschiedliche Workflows und Anforderungen anpassen und unseren Kund*innen echten Mehrwert bieten – sei es durch effizientere Prozesse, bessere Zusammenarbeit oder neue kreative Möglichkeiten. Differenzierung entsteht dabei nicht allein durch technologische Innovation, sondern durch Lösungen, die konkrete Herausforderungen und Wünsche unserer Kund*innen adressieren und sich kontinuierlich mit ihnen weiterentwickeln. Deshalb halten wir auch in anspruchsvollen Marktphasen konsequent an unseren Entwicklungsinvestitionen fest.

Ein Schwerpunkt liegt zunehmend auf der Verbindung von Hardware, Software und Services. Wie verändert das Sennheiser?

Andreas Sennheiser: Die Hardware bleibt wichtig, denn sie ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Technologie. Aber die eigentliche Wertschöpfung entsteht zunehmend im digitalen Workflow. Deshalb investieren wir heute massiv in Softwarekompetenz. Bereits mehr als 30 Prozent unserer Entwicklungsaufwendungen entfallen auf Software. Das verändert natürlich auch die Denkweise im Unternehmen: Wir verstehen Produkte nicht mehr als abgeschlossene Systeme, sondern als Plattformen, deren Funktionen stetig optimiert und erweitert werden können.

Sennheiser ist ein Familienunternehmen mit langfristigem Anspruch. Was bedeutet langfristiges Unternehmertum in einem Umfeld, das von immer mehr Dynamik und damit auch immer kurzfristiger erforderlichen Entscheidungen geprägt ist?

Andreas Sennheiser: Langfristigkeit bedeutet heute weniger, alles exakt planen zu können. Viel wichtiger ist die Fähigkeit, innerhalb klarer Leitplanken möglichst flexibel zu bleiben. Wir definieren sehr bewusst, in welchen Märkten wir langfristig relevant sein wollen und welche technologischen Entwicklungen wir für nachhaltig halten. Ein gutes Beispiel sind Live-Erlebnisse. Wir sind überzeugt, dass Menschen auch in zehn Jahren gemeinsam Konzerte erleben wollen, weil es dabei auch um soziale Erfahrungen geht – nicht nur um das musikalische Erlebnis. Innerhalb dieser Leitplanken müssen Unternehmen heute schnell auf Veränderungen reagieren können. Resilienz ist deshalb wichtiger geworden als klassische Planbarkeit.

„Wir sind überzeugt, dass Menschen auch in zehn Jahren gemeinsam Konzerte erleben wollen.“
- Andreas Sennheiser

Worauf möchten Sie sich als jetzt alleiniger CEO in den kommenden Jahren besonders konzentrieren?

Andreas Sennheiser: Für mich stehen drei Themen im Mittelpunkt: eine Unternehmenskultur, die Mitarbeitende aber auch Kund*innen einschließt, sowie Strategie und Innovation. Dass wir ein unabhängiges Familienunternehmen sind, macht uns in der Audiobranche einzigartig. Es gibt uns die Möglichkeit, eine direkte Verbindung zwischen der Unternehmerfamilie und den Endkund*innen herzustellen – als Signal von langfristigem Commitment. Das kann sonst keiner in der Industrie so machen. Gleichzeitig arbeiten wir intensiv daran, unsere Innovationskultur weiterzuentwickeln – also schneller zu werden, mutiger zu handeln und Veränderungen aktiv zu gestalten. An dieser Stelle bin ich besonders unseren Mitarbeitenden dankbar, die, trotz der Marktdynamik und der geopolitischen Herausforderungen, mit vollem Einsatz daran mitwirken, den internen Transformationsprozess umzusetzen.

Und wenn Sie auf die nächsten zehn Jahre blicken: Was wird die Audiowelt am stärksten verändern?

Andreas Sennheiser: Ich bin überzeugt, dass immersive Technologien wie AR und VR Live-Erlebnisse fundamental verändern werden. Stellen Sie sich vor: Das Erlebnis, das 50.000 Menschen im Stadion haben – bei einem Konzert oder einem Fußballspiel –, könnte über AR und VR für 50 Millionen Menschen zugänglich gemacht werden, die an irgendeinem anderen Ort sind. Das ist eine Möglichkeit, die es sich lohnt, weiterzuentwickeln. Gleichzeitig wird auch Telepräsenz eine völlig neue Qualität erreichen. Zusammenarbeit kann deutlich immersiver und emotionaler werden als heute.

Und trotzdem bleibt der Wunsch nach echten gemeinsamen Erlebnissen bestehen. Menschen werden weiterhin zusammen Musik machen, gemeinsam Konzerte besuchen oder kreative Räume teilen wollen. Genau diese Verbindung aus technologischer Innovation und menschlicher Nähe macht die Zukunft unserer Branche so spannend.

„In Zukunft wird es möglich sein, Konzerte, Sportveranstaltungen oder Theaterproduktionen von überall aus so zu erleben, als wäre man tatsächlich vor Ort.“
- Andreas Sennheiser

Abschließend gefragt: Nach all den Herausforderungen der vergangenen Jahre – wie optimistisch blicken Sie in die Zukunft?

Andreas Sennheiser: Ich glaube nicht, dass die Welt wieder einfacher oder ruhiger wird. Aber wir lernen zunehmend, mit dieser Dynamik umzugehen. Es ist ein bisschen wie beim Surfen: Am Anfang sucht man kleine Wellen. Irgendwann merkt man aber, dass hohe Wellen und starker Wind richtig Spaß machen können. Ich glaube, wir als Unternehmen lernen gerade, vor die Welle zu kommen. Und wenn ich sehe, was unsere Kund*innen mit unserer Technologie möglich machen – dann liegt in dieser Dynamik sehr viel Freude.

 

Hier geht's zum Geschäftsbericht 2025:

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Annual Report 2025
Der diesjährige Sennheiser Geschäftsbericht zeigt, wie Sennheiser weiter nach vorn blickt und die Zukunft der Audiowelt gestaltet.
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Über die Marke Sennheiser – Mehr als 80 Jahre Zukunft der Audio-Welt

Wir leben Audio. Wir atmen Audio. Immer und jederzeit. Diese Leidenschaft begleitet uns von den größten Bühnen der Welt bis in die leisesten Hörräume – hier überzeugt Sennheiser mit Klang, den man nicht nur hören, sondern auch fühlen kann. Seit 1945 steht die Marke für die Zukunft der Audio-Welt und dafür, Menschen weltweit einzigartige Sound-Erlebnisse zu ermöglichen.

Während professionelle Audiolösungen wie Mikrofone, Konferenzsysteme, Streaming-Technologien und Monitoring-Systeme zum Geschäft der Sennheiser electronic SE & Co. KG gehören, wird das Geschäft mit Consumer-Produkten wie Kopfhörern, Soundbars und sprachoptimierten Hearables von der Sonova Holding AG unter der Lizenz der Marke Sennheiser betrieben.


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